SONG FÜR PIRMASENS auf Erfolgskurs! Schon mehr als 31.000 Aufrufe auf YouTube!

Song für Pirmasens wirbt für Vielfalt und Toleranz

PS ist tolerant“ so lautet die Kernaussage im Refrain des neuen „Songs für Pirmasens“, der unterstützt von der Stadt Pirmasens in der lokalen JugendKulturWerkstatt (Jugendkunstschule) des Internationalen Bundes entstanden ist und jetzt beim Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters Dr. Bernhard Matheis am 13. Januar 2012 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Chorgesang, Funk, Rap und Rock: So unterschiedlich und doch harmonisch wie die in dem Lied enthaltenen Musikrichtungen und das Miteinander der beteiligten Interpreten lebt es sich auch in Pirmasens, so die Aussage, denn „keiner wird verkannt, PS ist tolerant.“

Ein Lied bringt Generationen zusammen

An dem generationsübergreifenden Lied- und Medienprojekt haben sich unter anderem die Kinderkantorei Pirmasens, der Chor der Seniorenresidenz „Pro Seniore“, die Chöre der Heinrich-Kimmle Stiftung und des Immanuel-Kant-Gymnasiums, die Tänzer/innen des Jugendhauses Pirmasens sowie zahlreiche Einzelpersonen unterschiedlichster Musikgenres beteiligt. Dabei wurden der Song für Pirmasens und das parallel erstellte Musikvideo bereits in Aufbau und Entwicklung vom Begegnungsthema getragen. Denn für das Projekt waren Leute mit und ohne Behinderung zusammengekommen, Kinder, Erwachsene und Senioren, Menschen aller Nationen und sozialer Herkunft Einwohner der Stadt, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Insgesamt waren 233 Pirmasenser Bürger im Alter zwischen sieben und 89 Jahren begleitet und unterstützt durch das 15 köpfige JuKuWe-Team beteiligt.

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Die erwünschte Signalwirkung des Songs für Pirmasens liegt in der Förderung zentraler Aspekte wie Integration, Fremdenfreundlichkeit und Toleranz in der Vielfalt. Vor diesem Hintergrund ist das Lied mit Fördermitteln des Bundesprojekts „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) entstanden, an dem sich die Stadt seit 2011 und zunächst bis 2013 beteiligt.

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„TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ in Pirmasens

Die Bundesregierung fördert seit 2007 mit ihren Bundesprogrammen „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ sowie „kompetent. für Demokratie Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ ziviles Engage¬ment, Demokratie, Vielfalt und Toleranz sowie die Bildung von Beratungs¬netzwerken in Deutschland. Diese beiden Programme wurden später unter dem Dach „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fortgeführt. Das Bundesfamilienministerium stellt dafür bis 2013 jedes Jahr 24 Millionen Euro zur Verfügung und unterstützt damit Lokale Aktionspläne, Modellprojekte und Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus. Über dem Lokalen Aktionsplan der Stadt Pirmasens, die sich an dem Programm beteiligt, stehen die Stärkung von Demokratie, Toleranz und Miteinander sowie das Fördern von Vielfalt in sozialem Miteinander, Religion und Kultur. Die einzelnen Aktionen richten sich insbesondere an Multiplikatoren wie beispielsweise Eltern und pädagogische Fachkräfte, Netzwerke, Vereine und Medien. Sie werden von mehreren Projektträgern umgesetzt, darunter die JugendKulturWerkstatt (IB), das MedienkompetenzNetzwerk, der Pakt für Pirmasens, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), der Förderverein der Realschule Pirmasens e.V. sowie der Offene Kanal Pirmasens/Zweibrücken e.V. Hier geht es zum Lokalen Aktionsplan der Stadt Pirmasens: www.toleranz-ps.de.

„Wir haben bereits im ersten Projektjahr äußerst erfreuliche Ergebnisse erzielt. Der jetzt erstmals vorgestellte Song für Pirmasens zählt sicherlich zu den Höhepunkten innerhalb der zahlreichen Initiativen, die jede für sich auf eine möglichst weite Durchdringung der Kernbotschaften unter den Mitbürgern zielt“, erklärt Helga Knerr, Beigeordnete der Stadt Pirmasens und dort in der Lokalen Koordinierungsstelle für die Koordination des Bundesprojekts „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ verantwortlich. Unterstützt wird sie dabei von der Externen Koordinierungsstelle des Lokalen Aktionsplans Pirmasens, die beim MedienkompetenzNetzwerk Südwestpfalz angesiedelt ist.

Ergänzendes zur Stadt Pirmasens

Erste urkundliche Erwähnung fand Pirmasens um 850 als „pirminiseusna“, angelehnt an den Wanderprediger Pirminius. Der als Stadtgründer geltende Landgraf Ludwig IX. errichtete im heutigen Pirmasens die Garnison für ein Grenadierregiment, es folgten 1763 die Stadtrechte. Am südwestlichen Rand des Pfälzerwalds gelegen und grenznah zu Frankreich ist das über 40.000 Einwohner zählende, rheinland-pfälzische Pirmasens wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. In ihrer Blütezeit galt die Stadt als Zentrum der deutschen Schuhindustrie und ist in dieser Branche heute noch wichtiger Dreh- und Angelpunkt; davon zeugen unter anderem der Sitz der Deutschen Schuhfachschule, des International Shoe Competence Centers (ISC), die Ausrichtung internationaler Schuhmessen oder der Standort der ältesten Schuhfabrik Europas. Zu den tragenden Wirtschaftsbereichen zählen unter anderem chemische Industrie, Kunststofffertigung, Fördertechnik-Anlagen und Maschinenbau. Pirmasens positioniert sich heute als Einkaufsstadt mit touristischem Anspruch und als einziger internationaler Messestandort in Rheinland-Pfalz. Seit 1965 wird eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Poissy gepflegt.

Weitere Informationen sind unter http://www.pirmasens.de erhältlich

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