„SONG FÜR PIRMASENS“

Der „SONG FÜR PIRMASENS“ ist das Ergebnis eines interkulturellen generationen- und spartenübergreifenden Musik- und Medienprojekts der JugendKulturWerkstatt Pirmasens (IB). Das Projekt vereinte ca. 250 Menschen aus Pirmasens, junge und alte, einheimische und zugewanderte Menschen mit und ohne Handicap. Es verknüpfte die verschiedenen Kunstsparten und Musikstile in einem SONG. PIRMASENS ist dabei der gemeinsame Nenner!

Ermöglicht und gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des „Lokalen Aktionsplans Pirmasens des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Es reiht sich damit auch ein in die vielfältigen bundesweiten Aktivitäten des IB im Rahmen seiner Kampagne „Schwarz-Rot-Bunt – IB pro Demokratie und Akzeptanz“.

Mit dem Ziel, das Thema „Vielfalt und Toleranz“ in Pirmasens auf kreative Art aufzugreifen, beteiligten sich Menschen unterschiedlicher Generationen sowie kultureller, sozialer und künstlerischer Hintergründe an der Entstehung dieses Projekts.

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Im Mittelpunkt standen die gemeinsame Lebensbasis, die „Stadt Pirmasens“ und das Kennenlernen von „Neuem“ und „Unbekanntem“. Denn so individuell wie die Menschen, sind auch ihre Geschichten und musikalischen Vorlieben. Ausgehend von dieser Vielfältigkeit entstand im Verlauf eine Symbiose aus scheinbar gegensätzlichen Stilrichtungen, die sowohl im Song selbst, als auch im Musikvideo erkennbar wurden. Sowohl die eigenen Gedanken an früher, heute und morgen als auch die gemeinsame Freude an der Musik führten dazu, dass insgesamt 232 Pirmasenserinnen und Pirmasenser im Alter zwischen 7 und 89 Jahren ihren kreativen Teil zur Entstehung und Gestaltung des SONGS beigetragen haben.

Von der ersten Note bis zum Song: In den ersten Wochen nach Projektbeginn fanden sich schnell erste interessierte Jugendliche, die gemeinsam mit einem Team der JuKuWe an den Ideen und der Konzeption des SONGS arbeiteten. Während dieser Phase war eine der wichtigsten Fragen zu klären: Inwieweit muss das musikalische Grundgerüst vorgegeben sein, damit es den Mitwirkenden als Arbeitsgrundlage dienen kann und gleichzeitig Raum für individuelle Ideen lässt? Denn der SONG sollte einerseits für „Klein“ und „Groß“ ansprechend sein, andererseits durch unterschiedlichste Musikrichtungen interpretiert werden können. Nachdem eine Demo-Version vorlag, kamen weitere Mitwirkende hinzu, die ihre eigenen musikalischen Ideen einbrachten. Sowohl Jugendbands als auch einzelne Pirmasenser Musiker verschiedenen Alters fanden sich zusammen. Die zunächst geplante Teilnehmerzahl von 50 Personen war nach kurzer Zeit bereits überschritten und es bekundeten zusätzlich verschiedene soziale Einrichtungen und Schulen ihr Interesse an einer Zusammenarbeit. Der Song fand seinen Weg in die Heinrich-Kimmle Stiftung und in die Proben des Schulchors des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Es schlossen sich die „Kinderkantorei Pirmasens“ sowie die Mitglieder des Chors der Altersresidenz „Pro Seniore“ an. Mit diesem großen Interesse wuchs vor allem die musikalische Bandbreite innerhalb des SONG und die einzelnen Parts von Pop über Funk und Rap bis hin zu Rock und klassischen Elementen konnten geprobt und aufgenommen werden.

Neben dem Wachstum an musikalischer Vielfalt stellte sich doch bald die wohl wichtigste Erkenntnis heraus: der Weg ist das Ziel! Die Stärke dieses Projektes liegt in den Begegnungen, die ohne es sicherlich nie so stattgefunden hätten. Egal ob Menschen mit Behinderungen oder Senioren, gleich ob Kinder oder junge Erwachsene – jeder konnte im Verlaufe der Studio- und Filmaufnahmen vom anderen lernen, Toleranz üben und auch etwas von sich und seiner eigenen kulturellen Identität und seinen Erfahrungen weitergeben.

… und diese Begegnungen waren wie der SONG und sein Video: mal laut, mal leise, mal harmonisch, manchmal vielleicht auch nicht – wie die Vielfalt der Menschen in unserer Stadt. In Pirmasens.

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